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NRW: Erst für 87 Schlecker-Frauen neue Stelle

Nordrhein-Westfalen gehört zu den Schlusslichtern bei der Vermittlung der gekündigten Schlecker-Beschäftigten. Dies hat eine Anfrage der Partei DIE LINKE an die Bundesagentur für Arbeit (BA) ergeben. Demnach haben bis zum 25. April 87 der 2.494 Gekündigten in dem Bundesland eine neue Stelle gefunden. In ganz Deutschland haben von den insgesamt 10.065 Betroffenen bis heute 778 eine neue Stelle gefunden. Keine Auskunft gab das Amt, wie viel davon Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigungen sind.


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Historischer Heckeneilzug der Landeseisenbahn Lippe PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Samstag, den 19. Mai 2012 um 07:57 Uhr

Saisoneröffnung am Pfingstsonntag



 

Am Pfingstsonntag, den 27. Mai, fährt die Landeseisenbahn Lippe (LEL) erstmals wieder nach Fahrplan durch das Extertal und Begatal im Naturpark Teutoburger Wald. Dreimal pendelt der historische Heckeneilzug an diesem Tag über die 20 km lange Gesamtstrecke zwischen Bösingfeld, Barntrup und Dörentrup. Gezogen wird der Zug von der Diesellok V2.004. Unterwegs gibt es viel zu entdecken. Sei es die Rangiertätigkeit an den Endbahnhöfen, das Erteilen der Abfahrtaufträge durch den Zugführer sowie das laute Pfeifen an den ungesicherten Bahnübergängen, was im ganzen Naturschutzgebiet Extertal und Begatal zu hören ist. Das ist Eisenbahnbetrieb wie vor 50 Jahren. Im Zug können die kleinen Fahrgäste zudem ein Eisenbahn-Rätsel lösen und zeigen, was Sie über die historische Extertalbahn während der Fahrt gelernt haben.

 

 
Linksruck bei Wahlen in Griechenland, Frankreich und Schleswig-Holstein PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Dienstag, den 08. Mai 2012 um 06:41 Uhr

Schallende Ohrfeige für die Merkel-Regierung


Die am Sonntag durchgeführten Wahlen in Griechenland, Frankreich und Deutschland zeigen einen Linksruck unter den Menschen. Sie sind eine schallende Ohrfeige insbesondere für die EU-Politik von Merkel und Schäuble.

 

In Griechenland ist das Bündnis SYRIZA ("Radikale Linke"), in dem die Kommunistische Organisation Griechenlands ein Aktivposten ist, Wahlgewinner "Nr. 1" der Parlamentswahlen. Es konnte seine Stimmenzahl von 315.665 (2009) auf 1.050.235 Stimmen mehr als verdreifachen und wurde mit 16,7 Prozent der Stimmen zweitstärkste Partei noch vor der sozialdemokratischen PASOK mit rund 14 Prozent. Es liegt mit nur 2 Prozent Abstand knapp hinter der konservativen Nea Dimokratia.

In insgesamt acht Wahlbezirken wurde SYRIZA stärkste Partei mit zum Teil über 20 Prozent der Stimmen. Dazu gehören bedeutende Städte wie Athen, Piräus oder Thessaloniki. Dazu zählt auch der Bezirk Attika, in dem die Stadt Aspropyrgos liegt, wo 400 Stahlarbeiter seit dem 31. Oktober 2011 unbefristet "gegen das Kapital, gegen die Regierung und gegen die Troika" streiken. Ihre Unbeugsamkeit und ihr Streik sind landesweit bekannt. Die Hauptlosungen von SYRIZA lauteten: "Ihr habt ohne uns beschlossen, wir gehen ohne euch vorwärts!" und "Umsturz in Griechenland - ein Zeichen für Europa!" Selbst in den bürgerlichen Medien wird hervorgehoben, dass SYRIZA bei den Massenprotesten immer an vorderster Front stand.

 

 
Landtagswahl NRW: Wahldesaster für Merkel/Rösler-Politik PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 12:32 Uhr

Das Wahlergebnis in Kurzfassung: Desaströses Ergebnis für die CDU, damit auch für die Bundesregierung und Merkels Umweltminister Röttgen. SPD und Grüne bilden die neue Landesregierung und können ihr Wahlziel einer eigenständigen Mehrheit im Landtag erreichen. Die FDP punktet durch Absetzbewegung von ihrer Bundespartei. Die "Piraten" sind neu und DIE LINKE nicht mehr im Landtag. Die Wahlbeteiligung blieb mit 60,8 Prozent etwa so gering wie 2010 mit 59,3 Prozent.

Das Ergebnis ist ein Desaster für die CDU. Sie verlor mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen als Spitzenkandidat gegenüber der letzten Landtagswahl nochmals 631.067 Stimmen, fast jeden vierten Wähler. Und erzielte mit 26,3 Prozent (alle Prozentangaben beziehen sich auf die Zweitstimmen) ihr historisch schlechtestes Ergebnis in Nordrhein-Westfalen seit 1950. Noch am Wahlabend trat Röttgen als CDU-Landesvorsitzender zurück.

Mit 8,6 Prozent zieht die FDP wieder in den Landtag ein. Sie punktete bei den Wählern vor allem durch Lindners Absetzbewegung von ihrer Bundespartei. Auch die Tatsache, dass Lindner im Wahlkampf ein Koalitionsangebot an die SPD nicht rundweg ausschloss, spielte eine mögliche Rolle. Rund 190.000 ehemalige CDU-Wähler gaben diesmal der FDP ihre Stimme. Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hat die SPD 39,1 Prozent der Zweitstimmen und die Grünen 11,3 Prozent erhalten. Sie haben damit ihr Wahlziel einer eigenständigen Mehrheit im Landtag erreicht und wollen die neue Landesregierung bilden. (mehr)

 

 
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Sonntag, den 11. März 2012 um 08:31 Uhr

 

 

 
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