Rund 2.000 Arbeiter bei Zama Precision Industry in Shenzhen, Südostchina, streikten für Abfindungen, Sozialversicherungen sowie Verbesserungen in Gesundheits- und Sicherheitsfragen. Die Firma gehört mehrheitlich dem deutschen Elektrowerkzeugkonzern Stihl. Im April erfuhren die Kollegen, dass ihre Firma verlagert werden soll. Ihre Forderungen wurden abgelehnt. Sie sollten gehen oder neue Verträge abschließen. Ihr Streik begann am 26. Juni mit Demonstrationen im Werk und Tor-Blockaden gegen den Abtransport von fertigen Werkzeugen und Ausrüstungen. Am nächsten Tag besetzte Aufstandspolizei das Werksgelände. Die Kollegen wurden mit Hunden und Pfeffersprays angegriffen und fünf wurden verhaftet. Nach zwei Wochen mussten sie ihren Streik abbrechen, ohne dass sie ihre Forderungen durchsetzen konnten.

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